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Die Operation war am 18.01.08 wobei mir die 5 Implantate entfernt wurden (Siehe Bild). Leider wurde bei der Operation festgestellt, dass mein Band erneut abgerissen ist und nicht mehr fixiert werden konnte.

03.02.08 Jetzt, fast 3 Wochen nach der Operation hat sich nicht viel an meinem Gesundheitszustand verändert. Ausser, dass das Brennen in meinen Beinen nicht mehr so stark ist wie vor der OP.

01.06.08 Nach fast 5 Monaten nach der Operation und mancher Schlaflosen Nacht,durch Schmerzen an der Schulter, die mir nun immer mehr Probleme bereitet und auch nichts mit dem Sachverhalt einer Titan Allergie zu tun hat, sieht es im Moment so aus.Das Anfänglich rückläufige Brennen in den schon zuvor beschriebenen Körperteilen ist leider fast noch heftiger zurückgekommen ( Leider ).

Aber es gibt auch Positive Resultate, seit der Entfernung der Schrauben und Anker: Schwindel, Orientierungslosigkeit, Lichtempfindlichkeit sind alle Rückläufig. 

Zirka Anfangs Mai hatte ich eine Kontrolle bei meinem Orthopäden der mich am 18.01.08 Operierte, auf Grund der Vermutung einer Titan Allergie.

Wie sich ja zwischenzeitlich gezeigt hat, wurde so langsam die Möglichkeit einer Metallunverträglichkeit in betracht  gezogen und mir von Div. Ärzten bestätigt das es das in seltenen Fällen gibt.

Der Befund meines Arztes nach der Operation sah so aus:
Es findet sich ein grosses Loch, praktisch im ganzen Supraspinatus, die Sehne ist nicht mehr reparabel.

Auf meine Frage, was für Möglichkeiten bestehen um mein Schulterproblem zu lösen ?  Alls einzige Sinnvolle Möglichkeit bestehe darin, ein Künstliches Schultergelenk zu Implantieren, aber für das sei ich noch zu Jung und es bestehe ja aus Titan. 

Ich habe ja zwischenzeitlich die Schrauben Analysieren lassen, von einem Labor und sie bestehen aus : Titan 87-89 % Aluminium 4-6 % Vanadium 3,5-4,5 %Es heisst immer so schön Titan kann keine Allergien auslösen, aber wir Sprechen hier ja nicht von Reintitan sondern von einer Legierung und Aluminium wie auch Vanadium sind bekannt das sie leider die Eigenschaften haben Allergien auszulösen.  

31.08.08 Es ist nun einige Zeit vergangen und diverse neue Untersuchungen haben stattgefunden mit mehr oder weniger grossem Erfolg. 

Fakt ist, dass nach anfänglichen Besserungen sich mein gesundheitlicher Zustand wieder verschlechtert hat. Ich bin auch bei einem Professor für Allergologie im Raum Basel gewesen. Es ging um die Frage eines erneuten LTT Tests um abzuklären ob ich eine Allergie auf Titan habe oder nicht, da es fast unumgänglich ist, dass ich auf kurz oder lang ein Implantat benötigen würde.

Ich kann mit einem guten Gewissen sagen, es war ein guter Doc. Er hat mir gesagt: „ Bei uns wird der LTT Test seit 20 Jahren durchgeführt und wie gesagt es handelt sich um einen Test und das Resultat ist sehr ungenau. An einem Tag zeigt es eine Allergie an und ein paar Tage darauf könnte es gerade das Gegenteil anzeigen.“

Er hat auch gesagt: „ Herr...., Ich will nicht behaupten, dass Sie keine Allergie haben, aber vielleicht bekommen Sie noch eine....In sieben Tagen...Oder evtl. auch in einem Jahr?“
Wenn der erneute Test evtl. auch keine Allergie anzeigen wird, würde er mir keine Garantie geben und das einsetzen eines Implantates gutheissen.

Super...Da stehe ich ja da wie der Esel am Berg und die Frage: Wie weiter? 

Da ja meine Rotatorenmanschette nicht repariert werden konnte, habe ich immer mehr Probleme mit der HWS ( Halswirbelsäule), da ein ständiger Zug auf diese vorhanden ist.
Darum Komme ich im Moment auf den Schluss, dass evtl. die ganzen Probleme (Brennen, Auge, Lichtempfindlichkeit und Trigeminus Neuralgie alles auf der rechten Seite) von der HWS herführen könnten.

 Ich wollte mit einem Anwalt die ganze Situation abklären lassen, respektiv Hersteller und Ärzte haftbar machen. Es geht mir dabei keinerlei um Finanzielle Ansprüche, nein nur um andern Mitmenschen zu ersparen was ich durchgemachte respektiv immer noch durchmache und das die Ärzte in Zukunft ehrlicher gegenüber ihrer Patienten sind, was eine Titanallergie betrifft. Nun ich habe dieses im Moment auf Eis gelegt, da sich keine Institution finden lässt, die ein unabhängiges Gutachten erstellt.

24.01.09 Zwecks einer Zweitmeinung von meiner Schulter, hatte ich einen Termin in einem Spital in Zürich. Es ging mir ja darum, ob es überhaupt möglich wäre meine Schulter resp. den Supraspinatus erneut zu fixieren ohne Verwendung von Titan.

Nach einer gründlichen Untersuchung wurde mir vom Oberarzt erklärt eine 5. Operation sei nicht möglich, das sicherlich kein brauchbares Band mehr vorhanden sei, um den Supraspinatus erneut zu fixieren.

Auf meine Frage betreffs eines Implantates sagte er nur: „Wenn wir davon ausgehen, dass Sie wirklich eine Titanallergie hätten, wären die Folgen fatal wenn man das Implantat entfernen müsste“.

Nun das Ergebnis war doch sehr niederschmetternd für mich, da ich jetzt wusste, ich muss halt mit der kaputten Schulter leben. Ein gutes hatte es doch für mich, die eingangs von meiner Homepage gestellten Frage: Gibt es eine Titanallergie?

Es gibt doch Ärzte, die eine mögliche Allergie auf Titan nicht ausschliessen!

Abschliessend möchte ich noch meinen gesundheitlichen Zustand erwähnen, seit der Entfernung der Titanschrauben im Januar 2008. Das Zucken in den Beinen ist fast weg, die sehr starke Lichtempfindlichkeit ist sehr rückläufig und meine sehr starke Orientierungslosigkeit ist auch nicht mehr vorhanden.